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Axel
Anklam |
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In'ei-Raisan
Licht, Schatten und Skulpturen
17.02.12 - 05.05.12
In'ei Raisan kommt aus dem Japanischen und heißt soviel wie "Lob des
Schattens". In seinem gleichnamigen Essay setzt sich Tanizaki Jun'ichiro
mit der japanischen Ästhetik und der ihr innewohnenden Vorstellung von purer
Schönheit, als ein Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit auseinander. Der
Kontrast zum Hässlichen ist für die Erkenntnis von Schönheit unabdingbar,
genauso wie der Schatten ohne das Licht nicht existieren kann. In diesem Spannungsfeld
sind auch Axel Anklams dynamische Skulpturen anzuordnen. Ihre Körper erhalten
sie durch die Verformung, Ausstülpung und Deformierung der verschiedensten
anorganischen Materialien. Doch zum Leben erweckt werden, können sie nur
mit Hilfe von Licht und Schatten. Aus der Synergie dieser beiden Elemente resultiert
die Makellosigkeit und Harmonie von Anklams Plastiken. Ihrem Wesen nach unnachgiebige
Materialien wie Edelstahl, Epoxydharz und Fieberglas wirken plötzlich so
schwerelos und geschmeidig wie die natürlichen Vorbilder, denen die Skulpturen
teilweise nachempfunden sind.
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